Bergtour zum Keeskogel – Wir waren dabei….

Wer unser schönes Tal bereits kennt, weiß unsere Berge sind größtenteils für ziemlich Jeden zu erreichen. Ob Kind, Mann, Frau oder Opa mit Oma, alle finden bei uns ihre passende Wanderung.

Doch es gibt sie doch, die Ausnahme von der Regel, die selbst Einheimische stolz von deren Besteigung erzählen lassen. Schon seit der Kindheit war immer wieder die Rede vom einzigen Gletscher im Großarltal und dem höchsten Berg Hüttschlag´s.

Der Keeskogel ist selbst für geübte und erfahrene Wanderer eine Herausforderung. Neben der großen Distanz die der Wanderer zu bewältigen hat, gilt vor allem die Überquerung des Gletscherfelds als größere Herausforderung, weshalb bei der Erstbesteigung unbedingt ein Bergführer oder ortskundiger Begleiter empfohlen wird.

Vor allem deshalb schieben viele Interessierte die Wanderung öfters hinaus oder kommen letztlich gar nicht dazu, dass Gipfelkreuz an der Spitze zu berühren.

Durch die Gründung von BERG-GESUND haben sich neue Möglichkeiten aufgetan, selbst die „hohen“ Berge des Tals ohne große Planungsarbeit abzuwandern.

Der Verein BERG-GESUND aus dem Großarltal hat ein attraktives Wander-, Bergtouren- und Kletterangebot geschaffen. Dabei gibt es wöchentlich im Sommer & Winter verschiedene geführte Touren mit staatlich geprüften Wander- und Bergführern. Für Gäste von Mitgliedsbetrieben (aktuell circa 80) entstehen dafür keine Kosten.

Um unsere Gäste besser darüber informieren zu können, war es also an der Zeit selbst an einer Wanderung von BERG-GESUND teilzunehmen. Welcher Berg es denn sein sollte musste nicht lange überlegt werden, wir wollten natürlich auf den höchsten Berg unseren Tal´s.

 

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So machten sich Chefin, Küchenchef und unser Servicemitarbeiter mit dessen Bruder um 05:00 Uhr morgens auf dem Weg zum Aktivtreff am Liftparkplatz von Großarl.

Die für die Wanderung mögliche 6er Runde wurde durch einen Gast aus Ostdeutschland und einem Niederösterreicher komplettiert und so ging es mit dem Taxi 600 in Richtung Hüttschlag zum Parkplatz beim Bauernhof Oberneureit.

Unser Führer an diesem Tag hieß Sepp Inhöger, der selbst bereits 4 von den 14 8.000ern auf der Welt bestiegen hat. So ging es mit dessen unglaublichen Geschichten vorbei an der Hirschgruben & Aschlreitalm in Richtung Kees. Während sich das Wetter anfangs von der besten Seite zeigte, braute sich im Hochköniggebiet bereits ein Unwetter zusammen, weshalb wir etwas nervös wurden und hofften nicht umkehren zu müssen.

Kurz vor dem Gletscher und dem damit verbunden umsatteln auf Steigeisen war es dann soweit und die ersten Regentropfen fielen auf uns herab. Da der starke Regen noch auf sich warten ließ versuchten wir unser Glück und marschierten im Gänsemarsch über die Schneefelder in Richtung Ziel.

 

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Der Wettergott schien ein Einsehen mit uns zu haben und kaum zu glauben erreichten wir nach einer letzten leichteren Klettereinheit das Gipfelkreuz des Keeskogels. Der Nebel hatte sich inzwischen ganz verzogen und wir genossen den traumhaften Anblick der umliegenden 3.000er (Ankogel, Hochalmspitze) mit den darunter liegenden Kölnbreinstausee, welcher bereits im Nachbarbundesland Kärnten liegt.

 

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Am Weg zurück ins Tal kehrte unsere Runde noch auf der Modereggalm ein, wo wir uns mit deren selbstgemachten Köstlichkeiten und einem Schnapserl für den anstrengenden Tag belohnten.

Hat da vielleicht jemand Lust auf Wandern bekommen? Dann sehen wir uns hoffentlich demnächst im Tal der Almen und beim Hotel Lammwirt!

Eure Familie Rohrmoser und das Team vom Lammwirt

und www.berg-gesund.at