die Grante- die Preiselbeere

Die schönen Herbsttage laden uns noch einmal ein, eine Wanderung zu machen.

Der Höhepunkt im Herbst ist sicher für viele Beerensammler in die „Granten“ zu gehen- Preiselbeer pflücken. Da muss man schon in die Hochalmen um diese anzutreffen.

An einem solchen „Altweibersommertag“, die Brunftschreie der Hirsche hört und mitten drinnen ist, umgeben von Latschen, Almrosen und den Preiselbeeren,… da spürt man den Almfrieden.

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Verarbeitet als Marmelade serviert zu Fleisch- und Wildgerichten oder als Saft schmeckt köstlich, abgesehen von den guten Eigenschaften die die Preiselbeere hat.

Die Preiselbeere ist ein besonders wertvolles Nahrungsmittel, die Früchte enthalten neben Vitamin C auch die Vitamine B1, B2, B3 und Beta- Karotin, weiters Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphat.

Der Genuss der Beeren oder des Saftes schützt vor Nieren- und Harnblaseninfektionen, da sie möglicherweise das Einnisten der Bakterien in der Schleimhaut verhindern. Auch zur Senkung des Cholesterinspiegels und bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen kann die Pflanze eventuell von Nutzen sein.

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Ein Tipp: 1 kg Preiselbeere mit einem 1/2 kg Zucker kalt rühren, sodass sich der Zucker gänzlich auflöst, einen kleinen Löffel davon jeden Tag genießen, dass stärkt das Immunsystem.

Die Preiselbeere wächst als immergrüner, kompakter, aufrechter bis kriechender Zwergstrauch und erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 40 Zentimeter. Die oberirdischen Pflanzenteile sind flaumig behaart. Für die Bestäubung der Blüten ist sie auf Insekten (Hummeln, Bienen) angewiesen. Die Verbreitung der Samen erfolgt durch Vögel, die die roten Beeren fressen (Ornithochorie). Neben der weiträumigen Verbreitung und generativen Vermehrung durch Samen erfolgt eine vegetative Vermehrung durch Kriechtriebe im näheren Umkreis.

Gebraucht wird die Pflanze samt den Beeren auch für unseren Almabtrieb, das Kreuz der Krone wird mit Preiselbeeren gebunden.

 Einen schönen Herbst wünscht euch Greti vom Reitbauernhof