Tiergesundheit

Nach dem Motto: was uns Menschen hilft, ist auch für die Tiere gut, machte meine Mutter bereits vor 10 Jahren den ersten Kurs in der Homöopathie für Rinder.

Die Homöopathie in der Tierhaltung ist nach anfänglicher Skepsis bei den meisten Bauern, mittlerweile schon ein fester Bestandteil bzw. eine gute Ergänzung zur herkömmlichen Schulmedizin auf vielen Bauernhöfen.  Damit lässt sich bereits eine ganze Reihe Erkrankungen behandeln.

Wir am Unterviehhausbauern verwenden die Homöpathie fast überall. Die hauptsächlichen Anwendungsgebiete sind jedoch: beginnende Euterentzündungen, Milchfließen, beginnde Erkältung der Rinder, zum Entwurmen sowie bei Verletzungen, Verhaltensstörugen und alles Rund um die Geburt und das Stieren der Kühe.

Meistens richten wir uns die Mittel in Sprühflaschen her, somit kann das Mittel leichter verabreicht werden.

 

Die Homöopathische Behandlung eines Tieres erfordert von den Bauern nicht nur sehr viel Zeit durch die genaue Beobachtung der Tiere sondern auch sehr viel Einfühlungsvermögen. Denn nur so kann man Symptome frühzeitig erkennen, und sofort mit der Behandlung beginnen um somit ein weiteres Ausbreiten der Krankheit verhindern.

Wesentliche Vorteile der Homöpathischen Behandlung sind jedoch:

  • Die Kuh wird nicht unnötig mit Antibiotikum belastet, wodurch das Fleisch und Milch für einen gewissen Zeitraum nicht verwertet werden könnte. Chemische Mittel blasten den gesamten Kreislauf bis hin zur Gülle, die dann wiederum aufs Feld gebracht wird usw…
  • Weiters spart man erhebliche Tierarztkosten

Faktoren für die Entstehung einer Krankheit:

  • Haltungs- und Fütterungsschäden
  • Alter des Tieres
  • erblich bedingte Krankheiten

Ein häufig verwendetes Mittel ist:

Arnica (Arnica montana)

Nach traumatischen Verletzungen, Unfällen, Strichverletzungen, Quetschungen (Hyper), Stürzen, Geburten, nach Operationen, Überbeanspruchung. Das Tier fürchtet Berührungen oder Annäherung. Alle Folgen der Gehirnerschütterung. Abszesse die durch Verletzungen entstanden sind. Sommerekzem. Blutige Milch. Sehnenscheidenentzündung durch Überbeanspruchung. Zeichen von Zersetzung. Stinkender, brauner, blutiger, fauliger und unwillkürlicher Stuhl. Muss sich nach dem Kot absetzen hinlegen.